• Ein Baum und Vögel bilden einen Kopf

Besondere Todesumstände

– Worte finden, wo andere schweigen

Nicht jeder Abschied verläuft ruhig, versöhnt oder erwartbar. Manche Tode erschüttern – durch ihre Plötzlichkeit, durch das, was unausgesprochen blieb, oder durch das, was niemand versteht. Vielleicht fühlen Sie sich mit Ihren Gefühlen allein und unverstanden. Vielleicht haben Sie Angst, dass bestimmte Dinge in einer Trauerrede keinen Platz haben dürfen. Auch der Umgang der Umwelt mit dem Geschehenen kann irritieren und verletzten.

Ich bin für Sie da – gerade dann. Mit offenem Herzen, mit Respekt, mit einer Sprache, die nicht beschönigt, sondern würdigt. Gemeinsam schaffen wir Raum – für das, was war, für das, was bleiben darf, und für das, was losgelassen werden muss.

Ich helfe Ihnen dabei, die Sprachlosigkeit zu überwinden.

Denn jedes Leben ist der Rede wert.

Sternenkinder:

Wenn ein Kind während der Schwangerschaft, bei oder kurz nach der Geburt stirbt, bleibt oft nicht nur unendlicher Schmerz, sondern auch Sprachlosigkeit zurück. Wie verabschiedet man sich von einem Leben, das kaum begonnen hat?

Dennoch hat es dieses Kind gegeben, es war lebendig und es hat Ihr Leben verändert. Neben der Trauer über den Verlust darf auch hier die Dankbarkeit für die gemeinsam erlebte Zeit Raum bekommen. Schenken Sie mir Ihre Geschichte und ich leihe Ihnen meine Stimme.

Suizid:

Der Suizid eines nahestehenden Menschen erschüttert oft das ganze Umfeld. Die Frage nach dem „Warum?“ steht im Raum. Häufig bleiben Sie als Hinterbliebene belastet und hilflos zurück mit Gefühlen von Ohnmacht, Schuld, Wut und Scham zurück oder mit einer Mischung aus alledem. Ich begleite Sie mit großer Achtsamkeit und tiefer Anteilnahme. In der Trauerrede dürfen all´die widersprüchlichen Gefühle ihren Ausdruck finden, aber auch die Persönlichkeit und Lebensgeschichte des verstorbenen Menschen, jenseits seiner letzten Entscheidung erhalten ihren Platz.

Gewaltopfer:

Wenn ein Mensch durch Gewalt ums Leben kommt, überlagern oft Schock, Wut und Entsetzen die Trauer. Ich unterstütze Sie mit einer sensiblen Rede, in der das Opfer als Mensch im Mittelpunkt steht – nicht die Tat.

Täter:

Es gibt Lebensgeschichten, die schwer auszuhalten sind – z. B. wenn der oder die Verstorbene selbst Täter*in war. Auch hier kann eine Trauerfeier helfen, einen Umgang zu finden, der nicht beschönigt, aber dennoch Würde und Respekt ermöglicht.

Belastete Beziehungen:

Manche Beziehungen bleiben ungeklärt – voller Brüche, Vorwürfe oder emotionaler Distanz. Ich begleite Sie dabei, Ihre eigene Wahrheit zu benennen – achtsam, ehrlich, ohne Druck.

Kontakt

Für unser erstes Kennenlernen und ein ausführlicheres Vorgespräch können Sie mich telefonisch unter Mobil 0174 96 95 697 erreichen.

Wenn Sie Ihr Anliegen erst einmal per Mail formulieren möchten, schreiben Sie mir gern an .

Danke für Ihr Vertrauen.

Ihre Anne Oligmüller

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